Trauma-Check: Was wirkt bei dir wirklich noch nach?
Nicht jedes schwierige Gefühl ist ein Trauma. Wenn bestimmte Reaktionen, Ängste oder Muster aber immer wiederkehren, lohnt es sich, genauer hinzuschauen.
Vielleicht reagierst du in manchen Situationen stärker, als es die Lage eigentlich hergibt. Vielleicht fällt dir Nähe schwer, obwohl du sie dir wünschst. Oder du trägst eine Anspannung mit dir, für die du keine Erklärung findest. Ein Trauma-Check kann dir helfen, solche Muster bewusster einzuordnen.
Dieser kostenlose Trauma-Check orientiert sich an den Themen der Podcast-Staffel „Traumasensible Arbeit" von Dein Körper hat recht: Kindheit, Beziehungen, Körperreaktionen, übernommene Muster, Verlust, Arbeitsplatz und Trigger. Die neun Fragen beziehen sich darauf, wie sehr bestimmte Aussagen aktuell auf dich zutreffen. Das Ausfüllen dauert etwa drei Minuten.
Dein Ergebnis dient ausschließlich als Orientierung. Es stellt keine Diagnose und ersetzt keine persönliche Beurteilung durch eine entsprechend qualifizierte Fachperson. Es kann dir aber einen ersten Hinweis geben, ob und welche nächsten Schritte für dich sinnvoll sein könnten.
Wenn du dich akut unsicher fühlst, rufe bitte den Notruf 112 an oder wende dich an die Telefonseelsorge unter 0800 111 0 111.
Trauma-Check: Was wirkt bei dir wirklich noch nach?
Beantworte neun kurze Fragen und erhalte eine erste Einordnung, ob und wie stark Muster aus deiner Vergangenheit heute noch mitwirken. Dein Ergebnis siehst du direkt im Anschluss, ganz ohne Anmeldung.
Dieser Check ersetzt kein Gespräch mit Simone Scheurer und ist keine Diagnose. Er ist ein erster Anhaltspunkt, mehr nicht.
In Anlehnung an die Themen der Podcast-Staffel „Traumasensible Arbeit" von Dein Körper hat recht.
Bitte wähle eine Antwort aus.
Trauma-Check: Was sagt dir dein Ergebnis?
Ein Ergebnis ist keine Schublade und schon gar kein endgültiges Urteil darüber, wer du bist.
Der Trauma-Check fasst deine Antworten zu einer groben Einordnung zusammen. Diese kann Hinweise darauf geben, wie stark bestimmte Muster bei dir gerade wirken. Vielleicht steckst du in einer schwierigen Lebensphase. Vielleicht rauben dir alte Erfahrungen, eine Beziehung oder Anspannung am Arbeitsplatz Energie, ohne dass du genau benennen kannst, warum. Genau deshalb ist der Check nur der Anfang einer ehrlichen Auseinandersetzung, nicht das Ende.
Was steckt hinter diesem Trauma-Check?
Anders als etwa der wissenschaftlich untersuchte PHQ-9-Fragebogen zur Depression ist dieser Trauma-Check kein klinisch validiertes Testverfahren. Er ist ein Reflexionswerkzeug, das neun wiederkehrende Muster aufgreift, wie sie Simone Scheurer in ihrer Arbeit und in der Podcast-Staffel „Traumasensible Arbeit" beschreibt: Spuren aus der Kindheit, in Beziehungen, im Körpergedächtnis, aus übernommenen Familienmustern, aus nicht verarbeiteter Trauer, vom Arbeitsplatz und aus überproportionalen Reaktionen auf kleine Auslöser.
Der Check kann dir zeigen, ob sich einige dieser Muster bei dir wiederfinden. Eine fachliche Einschätzung, ob und welche Form von Belastung tatsächlich vorliegt, kann er nicht leisten.
Was kannst du nach dem Trauma-Check tun?
Vielleicht fällt dein Ergebnis eher gering aus und trotzdem spürst du: Irgendetwas beschäftigt mich. Auch dann darfst du dich ernst nehmen.
Vielleicht zeigen deine Antworten mehrere wiederkehrende Muster. Dann kann es hilfreich sein, genauer hinzuschauen: Woher kommt diese Anspannung? Welche Situationen lösen bei dir überraschend starke Reaktionen aus? Und was müsste sich verändern, damit du wieder mehr bei dir ankommst?
Als Heilpraktikerin für eingeschränkte Psychotherapie begleitet Simone Scheurer Menschen im Raum Landau, die genau solche Fragen mit sich tragen. In einem kostenlosen Klarheitsgespräch schaut ihr gemeinsam, wo du gerade stehst und was ein guter nächster Schritt für dich sein könnte.
Häufige Fragen zum Trauma-Check
Kann der Trauma-Check ein Trauma diagnostizieren?
Nein. Eine Diagnose darf nur im Rahmen eines persönlichen Gesprächs mit einer entsprechend qualifizierten Fachperson gestellt werden. Der Check bietet dir eine erste, unverbindliche Orientierung.
Wie lange dauert der Check?
Der Trauma-Check umfasst neun Fragen und dauert in der Regel etwa drei Minuten.
Ist der Check kostenlos?
Ja. Du kannst den Trauma-Check kostenlos durchführen. Für die Auswertung musst du keine persönlichen Daten eingeben.
Was bedeutet ein hohes Ergebnis?
Ein hohes Ergebnis kann auf mehrere wiederkehrende Muster hinweisen. Es ist kein Urteil, sondern ein Anlass, das Thema in einem persönlichen Gespräch genauer anzuschauen.
Kann ich den Check wiederholen?
Ja, du kannst den Check jederzeit erneut machen. Häufiges Wiederholen ersetzt aber kein persönliches Gespräch, wenn dich ein Thema dauerhaft beschäftigt.
Was mache ich bei Gedanken an Selbstverletzung oder Suizid?
Nimm solche Gedanken immer ernst. Wenn du dich akut unsicher fühlst, rufe bitte den Notruf 112 an oder wende dich an die Telefonseelsorge unter 0800 111 0 111 oder 0800 111 0 222. Sprich mit einer vertrauten Person und bleibe nicht allein.


